Augenerkrankungen und Sehschwächen

BOK-Sehschwaechen In der Augenheilkunde (Ophthalmologie) sind eine ganze Reihe von Augenerkrankungen bekannt, die zu einer Beeinträchtigung der Sehfähigkeit führen können. Hierzu gehören neben der bereits erwähnten altersbedingten Sehschwäche auch der graue (Katarakt) und der grüne Star (Glaukom) sowie Diabetes-bedingte oder durch das Rauchen verursachte Erkrankungen der Gefäße im Auge. Beim grauen Star tritt eine Trübung der Augenlinse auf. Diese Erkrankung lässt sich durch die Entfernung der natürlichen Augenlinse und das Einsetzen einer Kunstlinse heute operativ sehr erfolgreich behandeln. Erkrankungen der Netzhaut sind hingegen weit schwieriger zu behandeln, weil die Netzhaut nicht ersetzt werden kann und auch nicht regenerationsfähig ist. Hier hofft die Medizin darauf, dass in Zukunft die Sehfähigkeit durch Implantate wieder hergestellt werden kann.

BOK-Röntgenbilder Darüber hinaus kann die Sehfähigkeit aber auch durch andere Ursachen beeinträchtigt werden, die nicht durch eine direkte Erkrankung des Auges ausgelöst werden. So kann ein Tumor, der hinter dem Auge sitzt, dessen Sehnerv beeinträchtigen. Neben den erwähnten krankheitsbedingten Veränderungen der Sehfähigkeit gibt es noch die Möglichkeit von nur vorübergehenden Beeinträchtigungen der Sehleistung. Bei diesen Phänomenen spricht der Volksmund gern vom "Sterne sehen", oder dem "Flimmern" vor den Augen. Ursache hierfür kann z.B. eine starke Erschütterung des Kopfes sein. Menschen mit niedrigem Blutdruck wird z.B. bei großer körperlicher Anstrengung auch schon mal "schwarz vor Augen". In jedem Fall sollte bei Problemen mit den Augen zur Sicherheit immer ein Augenarzt konsultiert werden, um die Ursache für die bemerkten Symptome zu ermitteln und geeignete Behandlungsmethoden einzuleiten.

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